René Burri
Geboren am 9.4.1933 in Zürich. Besuch der Kunstgewerbeschule Zürich. 1949-50 Vorkurs bei Johannes Itten. Wollte zum Film, besuchte dann von 1950-53 die Fachklasse für Fotografie bei Hans Finsler. Nach dem Abschluss wirkte er als Kameraassistent von Ernst A. Heiniger bei der Walt Disney-Produktion "Switzerland" (1953) und wurde 1956 mit einer Fotoreportage über die musikal. Erziehung taubstummer Kinder korrespondieren-des Mitglied der renommierten Fotoagentur Magnum. Von 1955 an arbeitete Burri im Ausland, im Nahen Osten, Südamerika, Fernen Osten, Afrika und in den Vereinigten Staaten. Ab 1959 wurden seine Fotoreportagen durch Magnum vertrieben. Sie erschienen in diversen wichtigen Zeitschriften wie "Epoca", "Life", "Look", "Paris-Match", "Stern", aber auch als Sondernummern des "Du". Anlässlich einer Reportage über Kuba entstanden 1963 Porträts von Fidel Castro und Che Guevara. Burri drehte Filme über China (1965, 1968), über Israel (1967) und die Schweiz zur Zeit der Überfremdungsinitiative (1970). Er schuf Porträts von Pablo Picasso, Alberto Giacometti, Le Corbusier und Jean Tinguely.

Ausstellungen (Auswahl):
2005 René Burri: Photos of Jean Tinguely & Co., Museum Tinguely, Basel
2005 René Burri: Utopia – Architecture et Architecte, Ausstellungsraum Klingental, Basel 
2004 René Burri: Rétrospective 1950-2000
; Maison Européenne de la Photographie, Paris; Musée de l’Elysée, Lausanne
2002 Berner Blitz, Galerie Karrer, Zürich
1998 77 Strange Sensations, Villa Tobler, Zürich; Die Deutschen, Fotografie Forum International, Frankfurt am Main
1997 Che, Fnac-Forum, Paris ; Galerie R. Mangisch, Zürich
1995 Le Paris de René Burri, Centre Culturel Suisse, Paris
1994 Dialogue avec Le Corbusier, Museo de arte moderno de Medellin